COLLEGE FORMATION BERLIN (CFB) - Melodie & Rhythmus 7 / 1974

Die CFB bestand seit 1972. Fast alle Mitglieder waren Musikstudenten oder Absolventen. Betreut wurden die Gruppe, die konsequent am Bläsersatz festhielt von Konrad Bauer. Mitglieder waren u.a. Mathias Schramm (bg), Jürgen Kratzenberg (bg), Toni Krahl (voc), Klaus-Peter Albrecht (g), Bernd Schimmler (dr), Signor Rothbart (tp), Mathias Pflugbeil (tp), Ulli Tewes (sax), Miko Nagel (sax), Hannes Bauer (tb) und die Kaufner-Schwestern.

Das sowohl das Jugendfernsehen der DDR mit der beliebten Sendung "rund" wie auch AMIGA Interesse an der COLLEGE - FORMATION bekunden, wird für viele Anhänger der Band sicherlich eine erfreuliche Nachricht sein.

In einer Zeit, da sich etliche Formationen von ihren Bläsern trennen, baute CFB konsequent und mit Erfolg seinen Bläsersatz aus und behält den einmal gewählten Stil - die Soulmusik - bei. Ausverkaufte Veranstaltungen und ein voller Terminkalender bestätigen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges. Man findet Namen und Titel der Band auf der AMIGA - LP "Examen in Musik" neben anderen Vertretern der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" finden . Auch im Funk hört man die COLLEGE Formation jetzt mit eigenen Werken. Nach vielen Besetzungswechseln ab 1975 löste sich die Band auf.

L‘art de Passage, ...wurde1987 gegründet. Ihr außergewöhnliches Konzept beinhaltete die Vermischung unterschiedlicher Stilistiken zu einer musikalischen Gesamtaussage, wobei diese Idee der Musiker durch verschiedene Einflüsse und Besetzungen immer wieder neu definiert wurde. Der Name war Programm, die „Kunst des Übergangs“ Konzept.
Das ungezwungene Spiel mit der Balance zwischen Tango, Musette, jazzigen und klassischen Elementen, die ungewöhnliche musikalische Vielfalt und die überlegene Spieltechnik der Musiker haben Konzerte von L‘art de Passage bis heute zu einem außergewöhnlichen Erlebnis gemacht. Seit Gründung der Band bestand das Bedürfnis, mit Künstlern anderer Genres zusammenzuarbeiten und über das Geben und Nehmen musikalischer Intentionen die Entwicklung eigener musikalischer Vorstellungen immer wieder neu zu beleben. So kam es zu Programmen mit Liedermachern, Schauspielern, Tänzern, Mimen, Film- und Theaterregisseuren.

L'arrt de Passage tritt meist als Trio auf - die Gründer T.Morgenstern, S.Kling, R.Rohloff, seit einiger Zeit auch wieder als Quintett.

Ich hatte die Freude 1990 (oder war es '91) dazu zu kommen. Meine Arbeit bei/mit Flair - und aller Tätigkeiten in dieser Zeit - sollte für dieses Angagement Früchte tragen. Es ergaben sich mit dieser Band wunderbare Tourneen und Studioarbeit u.a. mit Gerhard Schöne, Reinhard Mey, Matthias Freihof, Tino Eisbrenner.

... danach * Gerd Michaelis Chor (Band) * Dieter Janik Band * Candy Band und ...
~~~~~~~~~~~~~~~~ ( weitere Bilder und Infos folgen ) ~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit der Gerd-Michaelis-Chor-Band (1974-76) wurden auch für andere Künstler viele Produktionen für Radio, TV, Platte u.a. realisiert. Ebenso entwickelten sich Soloprojekte einiger Chormitglieder. Fernsehshows, live wie Playback, sowie Tourneen und Festivalauftritte ließen das echte Profigefühl aufkommen. Leider existierte die Band nur zwei Jahre, produzierte mit "Muck" dessen erste Hits und löste sich mit dem Chor auf.

Die Dieter Janik Band (1976-81 ??) war eine heute als Galaband bezeichnete, anerkannte und gut gebuchte Gruppe. Pressefeste und aufwendige Firmengalas ergaben die Zusammenarbeit mit einigen Stars der damaligen Zeit - in loser Folge sind das u.a.: Hans-Jürgen Bayer, Erbechor, Jiri Korn, Roy Black, Ireen Sheer, Wilma Reading, Lee Towers und viele mehr.

Mit Nina Hagen gab es in dieser Zeit eine Studioproduktion - "Rangehn" für den Friedrichstadtpalast. Die geplante Bandgründung - u.a. mit Helmut Frommhold - platzte leider wegen dem Ausbleiben der "Lady".

In der "Candy Band" war ich Drummer und Bandleader . Die Auftrittsbereiche waren wie bei Janik, nur daß wir ein "frischeres" Konzept und auftreten hatten, und ein kmpl. Showprogramm. Die Band war mehrmals "Grundgerüst" für größere Besetzungen.

... ab Feb. 1987 bis in 1990 * Flair * (hier folgt noch einiges) ... dann, nach kurzer Zeit der Orientierungslosigkeit ...
Meine Zeit bei Sascha Klar (NRW - bei Düsseldorf) soll nicht unerwähnt bleiben, mit dem ich Shuffle und Boogie spielen - und richtig "erleben" - konnte. Mit ihm waren es 5 Jahre in vielen Ländern - Festivals, Stadtfeste, Galas ... bis in die kleinsten Kneipen wie auch mit dem Dampfer auf'm Rhein, wie auf einem der größten Segler der Welt - KHERSONES
.... seit April 1972 wohne und arbeite ich in Berlin - es begann mit dem Studium u. >>>
Im "Mozartjahr" 2006 gab es große, spannende und schöne Auftritte mit Lutz Gerlachs Klassikprojekt als Multimediashow und ab 2008 eine etwas "universellere" Produktion "Sounds Of Nature".

Für diese Projekte spiele kein gewöhliches Drumset. Es ist ein Mix aus Klassik-, Pop- und Latinklängen und Instrumenten.